Lot-basierte vs. Spread-basierte Provision

Die lot-basierte Provision zahlt einen fixen Betrag pro gehandeltem Lot. Die spread-basierte Provision zahlt einen Anteil am Spread-Aufschlag je Trade. Der zentrale Unterschied liegt darin, ob die IB-Vergütung an das Handelsvolumen oder an den tatsächlichen Erlös des Brokers pro Trade gekoppelt ist.

What it means in practice

Lot-basierte und spread-basierte Provisionen sind die beiden dominierenden Modelle zur Vergütung von Introducing Brokern im Forex-Bereich. Die lot-basierte Variante zahlt einen fixen Betrag pro Standard-Lot, das ein geworbener Trader ausführt -- zum Beispiel 5 USD pro Lot. Die spread-basierte Variante zahlt einen Anteil am Spread-Aufschlag, den der Broker pro Trade erzielt, und koppelt die IB-Einnahmen damit direkt an den Erlös des Brokers.

Der praktische Unterschied zeigt sich vor allem dann, wenn sich die Spreads je nach Instrument stark unterscheiden. Bei einem Hauptwährungspaar wie EUR/USD mit engen Spreads kann eine pauschale Lot-Vergütung höher ausfallen als das, was der Broker tatsächlich am Trade verdient. Bei exotischen Paaren mit breiteren Spreads kann derselbe Satz den Beitrag des IBs dagegen unterbewerten. Spread-basierte Modelle gleichen dies automatisch aus, da die Auszahlung eine Funktion des Aufschlags selbst ist. Für BaFin-regulierte oder in Deutschland tätige Broker, die über enge Margenvorgaben berichten müssen, bietet die spread-basierte Struktur eine direktere Verbindung zwischen Partnerkosten und tatsächlichem Erlös.

Für IBs ist das lot-basierte Modell einfacher zu verstehen und zu planen. Für Broker bietet das spread-basierte Modell eine engere Abstimmung zwischen Partnerkosten und Einnahmen. Viele Broker bieten beide Modelle an und lassen IBs wählen, oder weisen das Modell abhängig vom Tier des IBs, seinem Volumen oder den Instrumenten zu, auf die sich seine Trader konzentrieren. Eine geeignete Provisions-Engine muss beide Modelle gleichzeitig unterstützen und jederzeit korrekte Berechnungen auf Trade-Ebene liefern.

Lot-basierte Provision vs Spread-basierte Provision

Side-by-side breakdown of how these two models compare across key dimensions.

Dimension
Lot-basierte Provision
Spread-basierte Provision
Berechnungsgrundlage
Fixer Betrag pro gehandeltem Standard-Lot
Prozentsatz oder Anteil am Spread-Aufschlag je Trade
Planbarkeit
Hoch -- IBs wissen genau, was sie pro Lot verdienen
Geringer -- Einnahmen schwanken mit Spread-Breite und Marktbedingungen
Umsatzausrichtung
Schwach -- zahlt gleich viel, unabhängig von der Broker-Marge
Stark -- Auszahlung skaliert mit dem tatsächlichen Erlös des Brokers pro Trade
Komplexität
Einfach -- ein Satz multipliziert mit dem Lotvolumen
Höher -- erfordert Spread-Daten, Aufschlagsberechnungen und Transparenz
Nachvollziehbarkeit
Für IBs einfach anhand von Handelsvolumendaten zu prüfen
IBs müssen Spread-Aufschlagsdaten des Brokers vertrauen oder eigenständig prüfen
Skalierbarkeit
Linear -- skaliert mit Volumen, nicht mit der Erlöseffizienz
Dynamisch -- skaliert mit Volumen und Spread-Bedingungen
Lot-basierte Provision

Advantages

  • Planbare Einnahmen pro Trade, die IBs im Voraus kalkulieren können
  • Einfach zu berechnen, abzustimmen und Partnern zu erklären
  • Für neue IBs leicht verständlich und über Broker hinweg vergleichbar

Limitations

  • Nicht an den tatsächlichen Broker-Erlös gekoppelt -- kann bei Instrumenten mit engem Spread zu hohe Kosten erzeugen
  • Bei hochvolumigen, margenschwachen Paaren kann es für den Broker kostspielig werden
Spread-basierte Provision

Advantages

  • Ausgerichtet am tatsächlichen Erlös des Brokers pro Trade
  • Skaliert automatisch mit Spread-Aufschlag und Handelsbedingungen
  • Bildet reale Handelsökonomik ab und verringert das Überzahlungsrisiko für Broker

Limitations

  • Variable Einnahmen erschweren IBs die Einkommensplanung
  • Erfordert Spread-Datentransparenz, um das Vertrauen der IBs zu erhalten
  • Komplexer zu berechnen und abzustimmen als pauschale Lot-Sätze

When to choose which

Choose Lot-basierte Provision

Die lot-basierte Provision eignet sich, wenn eine einfache, planbare IB-Vergütung direkt an das Handelsvolumen geknüpft sein soll. Sie funktioniert gut für Broker, die neue IBs unkompliziert einbinden und die Abrechnung schlankt halten wollen.

Choose Spread-basierte Provision

Die spread-basierte Provision passt, wenn die IB-Vergütung am tatsächlichen Erlös des Brokers pro Trade ausgerichtet sein soll. Sie ist besonders geeignet für Broker, die ihre Marge über verschiedene Instrumente und Kontotypen sorgfältig steuern.

How Lot-basierte vs. Spread-basierte Provision works across industries

See how lot-basierte vs. spread-basierte provision is applied in the verticals Track360 supports, from qualification logic and payout structure to the operational context behind each model.

Forex

Lot-basierte vs. Spread-basierte Provision in Forex partner and IB models

Im Forex-Bereich liegen lot-basierte Provisionen typischerweise zwischen 2 und 10 USD pro Standard-Lot, abhängig vom Broker, dem IB-Tier und dem Instrument. Spread-basierte Modelle vergüten meist einen Teil des Aufschlags -- zum Beispiel 0,5 Pips von einem 1,2-Pip-Spread. Broker mit ECN- oder Raw-Spread-Konten bevorzugen häufig lot-basierte Modelle, während Broker mit fixen oder aufgeschlagenen Spreads eher spread-basierte Strukturen nutzen. Mehrstufige IB-Hierarchien erhöhen die Komplexität, da jede Stufe ein anderes Modell oder einen anderen Satz verwenden kann.
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How Track360 handles this

Track360 unterstützt sowohl lot-basierte als auch spread-basierte Provisionsmodelle mit automatisierten Trade-Berechnungen, mehrstufigen IB-Hierarchien und Echtzeit-Reporting. Broker können verschiedenen IB-Tiers oder Instrumentengruppen unterschiedliche Modelle zuweisen und beide gleichzeitig betreiben, ohne manuelle Abstimmung.

FAQ

Frequently Asked Questions

Common questions about lot-basierte vs. spread-basierte provision, how it works in affiliate programs, and where it shows up across Track360's supported verticals.

Die lot-basierte Provision ist aufgrund ihrer Einfachheit weiter verbreitet. IBs können erwartete Einnahmen leicht berechnen und Sätze über Broker hinweg vergleichen. Spread-basierte Modelle gewinnen jedoch bei Brokern an Bedeutung, die Kosten und Erlöse enger aufeinander abstimmen wollen.

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