CPA vs. RevShare

CPA zahlt einen festen Betrag pro Conversion. RevShare zahlt eine laufende Umsatzbeteiligung. Der entscheidende Unterschied liegt nicht nur im Zeitpunkt der Auszahlung, sondern darin, wer das Risiko nach der Akquisition trägt - und welches Modell zu den Programmzielen des Operators passt.

What it means in practice

CPA (Cost per Acquisition) zahlt einen festen Betrag, wenn ein geworbener Nutzer eine qualifizierende Aktion abschließt. RevShare (Revenue Share) zahlt eine laufende Umsatzbeteiligung über die Zeit. Der wesentliche Unterschied liegt nicht nur im Zeitpunkt der Auszahlung - sondern darin, wer das Risiko nach der Conversion trägt.

CPA ist einfacher zu kalkulieren und lässt sich oft leichter an neue Affiliates vermitteln, die vorhersehbare Einnahmen benötigen. RevShare schafft eine stärkere Ausrichtung auf Kundenqualität und langfristigen Wert, erfordert jedoch Vertrauen in die Umsatzberechnung des Operators. Im iGaming bedeutet das in der Regel, GGR, NGR und Abzüge wie Negative Carryover zu verstehen.

Für viele Programme ist die Antwort nicht binär. Ein hybrides Provisionsmodell kann eine einmalige CPA mit einer laufenden Umsatzbeteiligung kombinieren, um Akquisitionsgeschwindigkeit und nachgelagerten Ertrag in Balance zu bringen.

CPA vs RevShare

Side-by-side breakdown of how these two models compare across key dimensions.

Dimension
CPA
RevShare
Auszahlungszeitpunkt
Einmalig, bei Conversion
Laufend, bei Umsatzanfall
Risikoprofil
Operator trägt höheres Risiko, wenn der Customer LTV niedrig ist
Affiliate trägt höheres Risiko, wenn der Spieler früh abspringt
Cashflow für Affiliates
Vorhersehbar, sofort
Variabel, wächst über Zeit
Budgetplanung für Operatoren
Fixe Kosten pro Akquisition, einfach zu kalkulieren
Variable Kosten an Umsatz gebunden, schwerer vorherzusagen
Ausrichtung auf Qualität
Gering - zahlt unabhängig vom Customer-Wert
Hoch - Auszahlung skaliert mit dem Kundenertrag
Komplexität
Einfach zu berechnen und zu erklären
Erfordert transparentes Umsatz-Reporting und klare Abzugsformeln
CPA

Advantages

  • Schnelle, planbare Einnahmen für Affiliates
  • Einfach zu berechnen und abzustimmen
  • Leicht an neue Affiliates zu vermitteln
  • Klare Budgetplanung für Operatoren

Limitations

  • Keine Ausrichtung auf langfristigen Customer-Wert
  • Kann teuer werden, wenn die Conversion-Qualität niedrig ist
  • Affiliates haben keinen Anreiz, für Retention zu optimieren
RevShare

Advantages

  • Auszahlungen skalieren mit dem tatsächlichen Customer-Wert
  • Starke Interessengleichheit zwischen Operator und Affiliate
  • Kann bei qualitativ hochwertigem Traffic höhere Lifetime-Einnahmen generieren
  • Geringere Vorabkosten für Operatoren

Limitations

  • Langsamere anfängliche Einnahmen für Affiliates
  • Erfordert Vertrauen in das Umsatz-Reporting des Operators
  • Komplexe Abzugsformeln können zu Streitigkeiten führen
  • Negative Carryover kann effektive Auszahlungen reduzieren

When to choose which

Choose CPA

CPA empfiehlt sich, wenn schnelles Affiliate-Onboarding erforderlich ist, ein transaktionales Akquisitionsmodell vorliegt oder eine einfache Budgetplanung gewünscht wird. CPA eignet sich gut für Prop-Trading-Challenge-Käufe und kurzzyklische Conversion-Funnels, bei denen der Lifetime-Value schwer messbar ist.

Choose RevShare

RevShare empfiehlt sich, wenn Affiliates für das Senden qualitativ hochwertiger, langfristiger Kunden belohnt werden sollen. RevShare funktioniert gut im iGaming und Forex, wo der Spieler-Lifetime-Value stark variiert und Auszahlungen am tatsächlichen Umsatzbeitrag ausgerichtet werden sollen.

How CPA vs. RevShare works across industries

See how cpa vs. revshare is applied in the verticals Track360 supports, from qualification logic and payout structure to the operational context behind each model.

iGaming

CPA vs. RevShare in iGaming affiliate programs

Im iGaming zahlt CPA typischerweise 50-500 EUR+ pro Ersteinzahler (FTD). RevShare zahlt 25-45% des NGR auf laufender Basis. CPA ist beliebt bei Affiliates, die sofortigen Cashflow benötigen, während RevShare diejenigen belohnt, die Spieler mit hohem Lifetime-Value vermitteln. Viele Operatoren bieten beide Modelle an oder kombinieren sie in Hybrid-Deals. Im deutschen Markt gelten die Anforderungen des Glücksspielstaatsvertrags (GlüStV) für lizenzierte Betreiber.
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Forex

CPA vs. RevShare in Forex partner and IB models

Forex-Broker nutzen häufig CPA pro FTD für akquisitionsorientierte IBs und lot-basierte oder spread-basierte RevShare für IBs, die aktive Trader-Beziehungen betreuen. Multi-Tier-IB-Strukturen kombinieren oft beide: CPA für neue Sub-IBs und RevShare für Top-Performer. Im DACH-Raum reguliert die BaFin den Brokerbetrieb; Affiliate-Vergütungsmodelle müssen mit den MiFID-II-Anforderungen an Interessenkonflikte vereinbar sein.
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Prop Trading

CPA vs. RevShare in prop trading acquisition flows

Prop-Firmen setzen primär auf CPA bei Challenge-Käufen. RevShare-Modelle existieren für wiederkehrende Kaufattribution oder laufende Challenge-Gebühreneinnahmen. CPA dominiert, da der Kauftrichter transaktional ist - RevShare kann aber Affiliates belohnen, die Stammkäufer anziehen.
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How Track360 handles this

Track360 unterstützt CPA-, RevShare- und Hybrid-Deal-Konfigurationen mit partnerspezifischen Sätzen und Qualifikationsregeln. Operatoren können beide Modelle gleichzeitig über verschiedene Partner-Tiers oder Verticals betreiben, mit automatisierten Berechnungen und transparentem Reporting für Affiliates.

FAQ

Frequently Asked Questions

Common questions about cpa vs. revshare, how it works in affiliate programs, and where it shows up across Track360's supported verticals.

Nicht grundsätzlich. CPA ermöglicht eine klarere Budgetplanung, kann aber teuer werden, wenn die Kundenqualität gering ist. RevShare reduziert das Vorabrisiko und richtet Auszahlungen am Umsatz aus, erfordert jedoch mehr Vertrauen, Reporting-Transparenz und Retention-Einblicke.

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